Heckenschere – Benzin, Elektro oder Akku?

Nichts erfreut den Gartenbesitzer so sehr, wie eine sauber geschnittene Hecke. Um dieses Ziel zu erreichen, muss eine leistungsfähige Heckenschere her. Im Handel gibt es eine riesige Auswahl an Benzin-, Elektro- oder Akku-Modellen. Im Folgenden werden die Vor- und Nachteile der jeweiligen Modelle dargestellt.

Wann, welche Heckenschere?

Am Anfang, wenn die Hecke noch klein ist, reicht eine Heckenschere mit Handbetrieb vollkommen aus. Doch mit jeder Jahreszeit wird der Arbeitsaufwand größer, da die Hecke größer wird. Dementsprechend ist auch mehr Erfahrung erforderlich, um den gleichmäßigen Schnitt zu erzielen.

Die motorbetriebene Heckenschere erweist sich in diesem Fall als eine bessere Lösung. Doch was muss eine motorbetriebene Heckenschere alles bewerkstelligen können?

Zwar locken viele Hersteller mit günstigen Preisen, während Markenhersteller meist teurer sind. Die teureren Modelle schlagen jedoch bei Tests wesentlich besser ab. Die Qualität ist in diesem Bereich also oft mit einem höheren Preis verbunden. Dieser zahlt sich jedoch mit der Zeit allemal aus.

Vor- und Nachteile der Heckenscheren

Benzinbetriebene Heckenschere

Die benzinbetriebene Heckenschere kann überall eingesetzt werden. Dazu wird lediglich das dazu nötige Benzin gebraucht. Doch dies erfolgt nicht immer unproblematisch, zumal eine Benzin-Heckenschere mit einem Zweitakt-Ottomotor ausgestattet ist und das Benzin-Öl-Gemisch im genauen Mischverhältnis nötig ist. Das Selbermischen ist mit großem Aufwand verbunden. Zwar werden von manchen Herstellern fertige Gemische angeboten, doch diese sind ziemlich teuer.

Die Benzin-Heckenscheren eignen sich in erster Linie für den gewerblichen Gebrauch. Durch die größeren Bearbeitungsflächen rechnen sich die hohen Anschaffungskosten mit der Zeit allemal. Die Leistung einer Benzin-Heckenschere ist sehr hoch, sodass selbst ein dicker Ast kein Problem darstellt.

Als Nachteil kann das hohe Gewicht genannt werden. So sollte beim Kauf beachtet werden, dass man beim Heckenschneiden auch auf einer Leiter stehen muss. Zudem ist der Geräuschpegel einer Benzin-Heckenschere nicht zu vernachlässigen.

Akkubetriebene Heckenschere

Eine akkubetriebene Heckenschere ist ebenfalls überall einsatzbereit. Doch die Einsatzdauer ist leider etwas begrenzt. In diesem Fall ist es sinnvoll, sich ein Zweit Akku anzulegen. Der Akku wird durch das Anschließen an ein Stromnetz erneut aufgeladen.

Als Nachteil gilt die Leistungsfähigkeit der akkubetriebenen Heckenschere, denn diese stößt an ihre Grenzen bei größeren Ästen. Dies wird durch das geringe Gewicht der Heckenschere ausgeglichen, sodass bei langen Arbeiten oder bei hohen hecken die akkubetriebene Heckenschere sich als sehr praktisch erweisen kann.

Elektrisch betriebene Heckenschere

Die elektrisch betriebene Heckenschere besitzt ein Kabel, welches bei der Arbeit als störend empfunden werden kann. Denn leicht wird das Kabel bei der Arbeit in das Astwerk gezogen, sodass es schnell von der Klinge zerschnitten werden kann. Zwar besteht keine Gefahr dabei, wenn eine Absicherung der Steckdose über einen FI-Schutzschalter vorliegt, doch die damit verbundene Arbeitsunterbrechung kann sehr ärgerlich sein.

Für kleine Gärten mit Hecken und Sträuchern in unmittelbarer Nähe zu einer Stromquelle erweist sich eine elektrisch betriebene Heckenschere als praktisch. Zudem kann die Reichweite durch eine Kabeltrommel erweitert werden.
Die Leistungsfähigkeit der elektrisch betriebenen Heckenschere ist wirklich einwandfrei, sodass diese trotz all der Nachteile weiterhin als sehr beliebt gilt.

Beachtenswertes vor dem Kauf

Unabhängig von dem jeweiligen Modell gibt es einige Sachen, die beim Kauf beachtet werden müssen. So sollten die Klingen beidseitig geschliffen sein. Zudem sollte die Klingenlänge der Heckenbreite entsprechen. Die angegebene Schnittstärke muss unbedingt beim Kauf beachtet werden. Um die nötige Sicherheit gewährleisten zu können, müssen eine Sicherheitsschaltung sowie eine Schnellstoppfunktion vorhanden sein. Ansonsten gibt ein Zeichen, für GS, Auskunft darüber, dass die Sicherheit des Gerätes geprüft ist.

Hier findest du einen interessanten Artikel zu den besten Heckenscheren im Vergleich 2018.

Saugroboter: sinnvoll oder doch nur eine Spielerei?

Saugroboter werden immer beliebter in den Haushalten. Die kleinen Haushaltshelfer saugen fleißig Staub und Krümel auf, während sie sich den Weg durch die Räume suchen. Anschließend kehren sie einfach zu ihrer Ladestation zurück. Doch sind sie tatsächlich so hilfreich, wie angenommen? Im Folgenden wird erklärt, welche Saugroboterarten es gibt und wie diese arbeiten.

Die Technik der Saugroboter

Auf den ersten Blick sehen sie im Grunde alle gleich aus: sie sind klein, flach, rund oder halbrund und bewegen sich selbstständig durch den Raum. Doch in Bezug auf ihre Bewegung weisen sie einige Unterschiede auf. Während manche von ihnen nach dem Zufallsprinzip saugen, sich bspw. durch das Zimmer bewegen, drehen andere ihre Runden systematisch. Bei einigen besteht sogar die Möglichkeit der Steuerung per Fernbedienung. Diejenigen Saugroboter, welche nach dem Zufallsprinzip arbeiten, bewegen sich per Kontakt- und Ultraschallsensoren durch den Raum, bis sie ihre Arbeit erledigt haben. Im Unterschied zu ihnen orientieren sich die systematisch vorgehenden Roboter zusätzlich mit einer Lasertechnologie oder einer Kamera, indem sie das Zimmer regelmäßig scannen und einen Raumplan erstellen. Daneben verwenden andere die 360-Lasernavigation, um sich im Raum zurechtzufinden.

Die systematisch vorgehenden Roboter arbeiten am wirtschaftlichsten, da sie keine bereits bearbeiteten Stellen erneut saugen. Für die meisten Saugroboter stellen Hindernisse kein Problem dar. Sobald ein Hindernis wahrgenommen wird, dreht sich der kleine Saugroboter um und sucht sich einen anderen Weg.

Minuspunkte bei der Leistung

Zwar mögen die Saugroboter praktische Haushaltshilfe darstellen, doch ihre Leistung lässt zu wünschen übrig. Denn bei dem Test der Stiftung Warentest im Jahre 2015 erfüllte kein einziges Modell die Erwartungen der Prüfer. Im Vergleich zu den herkömmlichen Staubsaugern liefern diese eher oberflächlichen Ergebnisse. Denn obwohl der Boden nach ihrer Arbeit sauber wirkt, bleibt Schmutz im Teppich zurück.

Die Technik der Saugroboter befindet sich nun mal immer noch in den Kinderschuhen, sodass von diesen keine Wunder erwartet werden dürfen. Der herkömmliche Staubsauger ist im Vergleich zu den besten Saugrobotern weitaus effektiver. Während der Tests stellte sich nämlich heraus, dass jedes getestete Modell mit mindestens einem Untergrund nicht klarkommt und die Ecken aufgrund der runden Form nicht so erfolgreich bearbeitet werden können. Die halbrunden Modelle erwiesen sich dabei etwas effektiver.

Der Preis eines Saugroboters

Ein guter Saugroboter kostet weitaus mehr als ein gewöhnlicher Staubsauger. Dabei kann er diesem in Sache Leistung kein Wasser reichen. Erst ab einem Preis von ca. 500 Euro kann man laut dem Test ein Gerät erwartet, dass halbwegs leistungsstark arbeitet. Zum oberflächlichen Saugen können die Saugroboter durchaus zum Einsatz kommen, doch der herkömmliche Staubsauger muss weiterhin im Haus bleiben.

Besonders auf flachen Untergründen, wie Laminat oder Parkett können die Saugroboter durchaus zum Einsatz kommen. Teppiche sollten weiterhin lieber von Staubsaugern gereinigt werden.

Wer darüber nachdenkt, sich einen Saugroboter anzuschaffen, kann sich vor der Kaufentscheidung einen ausleihen, da solch eine Dienstleistung tatsächlich angeboten wird. Dadurch kann man selbst nachprüfen, ob der Saugroboter tatsächlich in den eigenen Wohnräumen sich als Hilfe erweist oder ob mit dem Kauf eines Saugroboters doch eher abzuwarten ist.

Farbspiele für zu Hause – so richtest du smarte Lampen im Haus ein

Vernetzte Lampen wie die Osram Lightify, Ikea Tradfri oder Philips Hue bieten die Möglichkeit, diese von überall und zu jeder Zeit mit dem Smartphone zu steuern. Im Folgenden wird erklärt, wie diese in die eigenen vier Wände integriert werden können.

Smarte Lampen

Die Hersteller der smarten Lampen arbeiten in der Regel alle mit Amazon zusammen. Dementsprechend lassen sich die Birnen dieser Lampen mit der Sprachassistentin Alexa steuern. Dies ist einer der Gründe, warum diese in Deutschland so beliebt sind. Doch wie funktionieren sie genau? Und wie werden diese überhaupt installiert?

So werden die Lampen eingerichtet

Ein Smart Home erfordert die Vernetzung möglichst vieler Haushaltsgeräte miteinander. Dies geschieht über ein Netzwerk, was so ähnlich ist, wie die Vernetzung der mobilen Geräte und Computer über WLAN. Dadurch werden die Geräte untereinander vernetzt, sodass sie über eine App auf dem Smartphone gesteuert und überwacht werden können.

In der Regel wird mit einem vernetzten Lampenset auch eine Bridge mitgeliefert. Dabei handelt es sich um ein Gerät, welches an den Router angeschlossen wird, sodass die Kommunikation zwischen den Lampen und dem Smartphone sichergestellt wird. Die Einrichtung selbst erfolgt im Grunde problemlos. Dazu wird nur die jeweilige App vom Hersteller auf das Smartphone geladen, welche im gleichen WLAN wie die Bridge sein sollte. Diese leitet den Benutzer dann schrittweise durch die Einrichtung.

Möglichkeiten der vernetzten Lampen

Alle vernetzten Lampen werden nach der Einrichtung über das Handy sichtbar und der Zugriff auf ihre Einstellungen ist jederzeit möglich. Die erwähnten Hersteller bieten alle die Möglichkeit an, bestimmte Stimmungen im Haus erzeugen zu können. Dies bedeutet, dass selbst ohne im Lichtschalter verbauten Dimmer die Lampen dunkler oder heller gestellt werden können. Daneben lässt sich das Licht sogar in verschiedenen Farben darstellen, und zwar jede Lampe einzeln.

In der Urlaubszeit können die Lampen besonders praktisch sein. Denn man kann beispielsweise jeden Abend aus der Ferne das Licht in der Wohnung anschalten, was eine Anwesenheit vortäuscht und vor Einbrechern schützt.

Verschiedene Lampenfassungen

Die Fassungen hängen vom jeweiligen Hersteller ab. So gibt es bei Philips Hue und bei Osram Lightify Leuchten für die Fassungen E14, E27, GU-10 und Lightstrips. Bei Lightstrips handelt es sich um LED-Streifen mit winzigen Lampen, welche an Regale oder unter das Sofa geklebt werden können. Für den Außenbereich eignen sich Stableuchten und Lichterketten hervorragend an. Ikea bietet leuchten für die Fassungen E27 und E14 an. Daneben befinden sich hier auch GU-10-Strahler im Angebot.

Im Gegensatz zu Ikeas System sind die Lampen von Philips und Osram teils untereinander kompatibel.

Für wen sind die smarten Lampen geeignet?

Solche Lampen eignen sich in erster Linie für diejenigen Menschen, welche Spaß an der Technik haben. Daneben ist die Umstellung auf smarte Lampen auch eine Frage des Geldes. Wer die Vorstellung, die Beleuchtung im Haus bunt zu gestalten und mittels Sprache zu steuern, hervorragend findet, wird die smarten Lampen einfach genießen.

Ein weiteren Blogbeitrag über Smart Home Technologien findest du hier:  http://electronic-pro.de/einbruchschutz-von-heute/